Jeanine Graf



Die Liebe zur Kunst wurde mir bereits in die Wiege gelegt. Mich umgaben immer Werke von meinem Vater, Grossvater oder Onkel. Seien es wunderschöne Aquarellbilder, Schmuck aus Gold und Edelsteinen, Arbeiten aus Ton, selber restaurierte  Möbelstücke.  Mir wurde Kreativität vorgelebt.

 

Durch einen Töpferkurs  begann dann schliesslich meine eigene kreative Ader zu fliessen.  Schon bald darauf arbeitete ich ehrenamtlich in einer Töpferwerkstatt, wo ich für Kinder und Erwachsene mit einer Kollegin zusammen die offene Werkstatt leitete. Meine Beobachtungen bei den Kindern und Erwachsenen führten mich weiter in Richtung Ausbildung zur Kunst-, Mal- und Gestaltungstherapeutin, welche ich im Seminar bei Eva Brenner in Frauenfeld absolvierte und abschloss.

Seit Jahren arbeite ich nun als Kunst-, Mal- und Gestaltungstherapeutin und pädagogische Mitarbeiterin  in einer privaten Tagesschule, für Schüler mit besonderen Bedürfnissen. 

 

Meine Arbeit ist sehr vielseitig und anspruchsvoll. Für die notwendige Distanz und den Ausgleich dient mir immer wieder mein kleines Atelier zu Hause als Rückzugsort, wo ich beim Bilder malen oder kreativen Gestalten  zur Ruhe komme.  Am liebsten arbeite ich intuitiv und abstrakt. Dabei verwende ich oft Materialien, welche ich gerade zur Hand habe. Möglichst unkompliziert. Meine Inspirationen hole ich mir vor allem in der Natur und in alltäglichen Situationen. 

 

Mir bereitet es immer wieder viel Freude, wenn ich sehe, dass  meine Begeisterung fürs Malen oder Gestalten auf andere überspringt und ein neuer Künstler seine kreative Ader zum fliessen gebracht hat! 

 

Kunst überwindet Sprache, Raum und Zeit. Sie verbindet die Menschheit!